(Afrika)
Wie sollen sie IHN anrufen, wenn sie nicht an IHN glauben?
Wie sollen sie an IHN glauben, wenn sie von IHM nichts gehört haben?
Wie sollen sie aber hören ohne Prediger?
aus Röm. 10, 13-17

CGAM e.V.

Christliche Gehörlosen
Afrika Mission e. V.

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Entstehung der CGAM


Als Vater der CGAM wird Dr. Andrew Foster angesehen. Andrew Foster (1925 – 1987) erhielt als erster schwarzer Gehörloser einen Universitätsabschluß von der Univerity of Gallaudet. Nach seinem Masterabschluß an der Eastern Michigan University, erhielt er einen weitern Abschluß am christlichen Colleg in Seattle.


Dr. Andrew Foster (12 Kb)
1957 ging Andrew Foster nach Afrika. Dort stellt er fest, dass die gesellschaftlichen Bedingungen für Gehörlose sehr schlecht waren. Viele Gehörlose wurden versteckt oder ausgesetzt. Daraufhin machte sich Andrew Foster auf die Suche nach gehörlosen Kindern in Afrika und gründete dort Schulen für sie. Insgesamt gründete Andrew Foster 31 Schulen in diversen Ländern Afrikas, darunter Benin, Kongo, Tschad, Elfenbeinküste, Kenia, Nigeria, Sierra Leone, und Kamerun. Andrew Foster legte Wert darauf, dass die Schüler auch die Gebärdensprache lernen. Sein Wunsch war, dass sich durch die Schulbildung der Vers in Jesaja 29, 18a erfüllt: «Zu der Zeit werden die Tauben hören die Worte des Buches.»
Andrew Foster scheute sich nicht in Gemeinden nach Unterstützung zu fragen. Auf diesem Wege lernte er auch den Pastor Joao Miza kennen. Dieser überließ Andrew Foster die Gottesdiensträume für den Schulunterricht.


Am 3. Dezember 1987 starb Dr. Andrew Foster bei einem Flugzeugabsturz im Osten des Kongos. Er war bis zum letzten Atemzug bemüht den Gehörlosen Kindern in Afrika zu helfen. Er hat in 13 Ländern Afrikas 33 Gehörlosenschulen eröffnet. Nach seinem Tod gingen die von ihm gegründeten Schulen in die Hände verschiedener Organisationen über.
Einige Schulen wurden von der Christian Mission for the Deaf weitergeführt. Da jedoch nach dem unerwarteten Heimgang von Andrew Foster die Spendeneingänge an die CMD yurückgingen, konnten nicht mehr alle Gehörlosenschulen finanziell unterstützt werden.
Logo Christian Mission for the Deaf (2 Kb)
Andere Schulen wurden von der von Martin Vedder gegründeten Zentral-Afrika Mission (ZAM e.V.) weitergeführt. Martin Vedder hatte Andrew Foster gut gekannt. Als Martin Vedder von seinem Tod erfuhr, war er sofort bereit, fünf Schulen in der DR Kongo (damals Zaire) zu übernehmen. Er wollte die Gehörlosenschulen vor einer Schließung bewahren. Von 1989 bis 1996 unterstützte die ZAM die Arbeit unter Gehörlosen und brachte die Gehälter für die Lehrer der fünf Schulen im Kongo auf. Nach den Unruhen und politischen Spannungen 1991 entschied die ZAM, auch für die Verpflegung der häufig aus der Gesellschaft und ihren Familien verstoßenen gehörlosen Kindern aufzukommen.
Logo Zentral-Afrika-Mission (4 Kb)
Aufgrund der wachsenden Aufgaben der ZAM und dem Wunsch, zum Motto «Gehörlose helfen Gehörlosen» zurückzukehren, entschied sie sich dazu, die Verantwortung für die unterstützen Schulen an Gehörlose in Deutschland zu übergeben. 1996 war es dann soweit. Eine Delegation gehörloser Christen aus Deutschland (einige davon gehören der CGG an) und der Schweiz reiste in die Demokratische Republik Kongo und besuchte die Gehörlosenschulen in Lubumbashi, Kolwezi und Kamina. Ihnen war vor Ort sofort klar, dass diese Schulen weiterhin Unterstützung brauchen. Nach der Rückkehr von der Reise regte Martin Vedder an, dass die Gehörlosen eine eigene Mission gründen. Gehörlose kennen die Problematik der Gehörlosen besser. Nach reichlichen Gesprächen und Überlegungen kam es zur Gründung der Christlichen Gehörlosen Afrika Mission e.V. (CGAM e.V.) im Jahr 1996.
Die CGAM e.V. übernahm dann die Verantwortung für die Gehörlosenschulen von der Zentral Afrika Mission e.V.